Charlie on the road

echt witzig

Treffen sich ein lutherischer Pfarrer, ein Baptistenpastor und ein Pfingstprediger. Sie tauschen sich darüber aus, wie lange sie für eine Predigt brauchen.
Sagt der lutherische Pfarrer: „Ich bereite mich etwa 5 Stunden vor und predige dann 15 Minuten.“
Sagt der Baptistenpastor: „Ich bereite mich 2 Stunden vor und predige dann 50 Minuten.“
Sagt der Pfingstpastor: „Ich predige 2 Stunden und dann weiß ich, was ich sagen will.“

die heutige Losung:
Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird. Jesaja 53,7

Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind. 1.Korinther 15,20

die heutige Losung:

Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird. 
Jesaja 53,7

Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind. 
1.Korinther 15,20

kein Heimweh mehr

Mittwoch. Endlich! Nach wochenlangem war endlich der langersehnte 4.4 erreicht. Schon am 3ten waren sämtliche Taschen gepackt. Nach den Vorlesungen musste ich nur noch nach oben laufen auf das Essen warten und losfahren. Es gab Pommes und Dinonuggets mit Mischgemüse. Dazu kalten Tee. Die Reste wurden zum Reiseproviant auserkoren. Am ElbePark habe ich zwei Mädels eingesammelt, die sich als Mitfahrgelegenheit angemeldet haben. Sarah und Lena. Die Fahrt kam mir gar nicht so lang vor. Nur eine kurze Pause und moderates Tempo. Nach 5 Stunden habe ich die Mädels am Bremer Hauptbahnhof ausgesetzt und mein Geld kassiert. Ich konnte es mir nicht nehmen lassen zu Hause anzurufen und Papa davon zu überzeugen, dass ich noch in Halle im Stau stehe. Also noch nicht mal die Hälfte des Weges hinter mir habe. Also müsste zu Hause keiner auf mich warten, weil ich erst spät komme. Naja. Nicht wirklich spät - 10 Minuten später. 

Zu Hause war aber nicht nur Familie Mantei. Außerdem auch Familie Keitsch. Tante, Onkel und Cousine. Sie kamen gerade vom riesigen Shoppingtrip wieder und hatten die Tüten voll Klamotten und die Geldbörsen ohne Geld. Nicht wirklich, aber gefühlt schon. Wir haben zusammen zu Abend gegessen und den Abend im Wohnzimmer ausklingen lassen. Ich schlafe bei meiner Schwester im Zimmer. Einschlafen mit TKKG. Tarzan, Karl, Klößchen und Gabi haben wieder mit Bravour einen schweren Fall gelöst. 

5.4 - Bremerhaven. Zoo am Meer. Mediterraneo. City. Hoffnung auf ein gewonnenes Handy. McFlurry. Backfactory. Anke im Navi. Ein schöner Tag. Nachmittag. Zurück in Bremen. City. Friseur. Kurze Haare. Blond. Nein. Braun. Nein. Mahagoni. Ja. Schlau wie die tagesschau. Pilawa dumm. Schöneberger sexy. Von der Leyen (?) keine Ahnung. tagesschau clever.

Heute: Karfreitag. Endlich wieder in die Paulus-Gemeinde. Viele liebe nette Gesichter. Freunde und Bekannte. Liebe Worte. Segenswünsche. Ne klasse Predigt (Danke Ingo übrigens.). Fisch zum Mittag und Gedenken an Jesus am Kreuz. Man, was hat der für uns getan. Echt krass! Ich liebe ihn so! Kaffee und Kuchen waren ZIEMLICH lecker! Fotoalben mit antikem Charakter aus vergangenen Tagen. Jetzt liegt Mama auf dem Tisch. Tante knetet und streckt und dehnt. Angeblich hilfts. Mal gucken. Sieht nicht entspannt aus. Mama wird Salat. Yammy? Keine Ahnung. Eher nicht. Seltsame Blicke und so was. Haha. Sehr inniger Kontakt und ne verengte Nase. Tips für später - 3 - 5 mal bei ein- und ausatmen oder so. Gute Besserung. 

Morgen und Zukunft er zufünftig. Also später. 

Segen.

Viel los hier!

Man oh man. Ich muss ja echt sagen - in meinem Leben ereignet sich echt so einiges (und das ist kein Aprilscherz). Letzte Woche am Montag, rief mich der werte Herr Jachmann an. Besuch aus Bremen kommt. Was? Hä? Ich hab mal wieder alles vercheckt. Am Mittwoch war es dann soweit. Voll Sehnsucht und bei strahlendem Sonnenschein kam Sebis Ford Focus vorgefahren mit Annelie und Hanna! Geil - ich hab mich sooo gefreut! Zu viert sind wir dann nach Dresden gefahren. Mein geringfügiges Wissen über Dresden habe ich auch direkt an den Mann/die Frau gebracht. Nachdem wir dann auch unser Picknick an der Elbe beendet hatten, sind wir noch in die Neustadt gefahren und haben uns eine Pizza in der Louisenstraße (die angesagteste Straße Dresdens) gegönnt! Dann war auch schon wieder Abschied nehmen angesagt. Aber es geht noch weiter: Donnerstag hatte ich den ganzen Tag Supervision (das haben wir jetzt regelmäßig) und dann anschließend Chor. Dann kamen die beiden lieben Bremerinen wieder zu mir und wir haben uns zu dritt in mein kleines Zimmer gequetscht. Isomatten gestapelt, Fertigsalat mit belegten Brötchen und TKKG. Man haben wir schnell geschlafen. 6:15 am klingelte der Wecker auch schon wieder. Ich hab mich für die Uni fertig gemacht und die Mädels für ihre Heimreise. So war es dann nun doch der echte Abschied. Es war echt schön!

Als ich dann in der Hochschule war, bekam ich die Möglichkeit mich ein eine Liste für Rüstzeiten einzutragen. Beim durchblättern bin ich auf eine Freizeit für Familien mit Soldaten gekommen. Da hab ich mich direkt mal eingetragen. Zu Himmelfahrt ist es dann soweit - meine erste Rüstzeit. Ab an die Ostsee mit einer Kommilitonin zusammen. Die Rüstzeitplanung geht noch weiter. Letztes hatten wir einen Vortrag von “Kirche Unterwegs Vogtland”. In den Sommerferien sind die immer auf Zeltplätzen unterwegs und es gibt christliches Programm. Da werde ich mit wieder einer anderen Kommilitonin mitfahren. Dann habe ich alle meine Rüstzeittage durch. Vorher haben wir ein Planungswochenende, welches uns komplett gesponsert wird - super! Ich freu mich schon.

Dann geht es nun (in 2 Wochen, wenn ich  mich nicht total irre) nach Leipzig. Auch für ein Wochenende. Ich besuche eine Tagung für Studierende des Verkündigungsdienstes. Ich bin gespannt. Man, so langsam wird das alles doch ziemlich ernst. Ich hab das Gefühl, dass ich so langsam richtig Pädagoge und Diakon werde. Gruselig, aber auch total spannend!

Dann fahre ich bald zur - haltet euch fest! - Konfirmation meines kleinen lieben Bruders. So klein ist der nun gar nicht mehr. Da hat der ne Freundin (1 Monat, 1 Woche und 3 Tage habe ich heute beim telefonieren erfahren) und wird vom Kind zum Teenie! Ich freu mich schon sehr. Und tolle Schuhe habe ich auch! Zur selben Zeit fährt mein Semester auf Studienfahrt nach Ludwigsburg in Baden-Württemberg. Leider ohne mich. Wir haben dort eine Partnerhochschule und wollen Kontakte knüpfen. Ich habe aber das Versprechen bekommen, dass alles medial für mich festgehalten wird! Immerhin. 

Das nächste große Projekt, dass bald ansteht ist der Gemeinschaftstag. Die Moritzburger Diakone treffen sich einmal im Jahr für 3 Tage und verbringen gemeinsam Zeit. Wir Studenten sind dann dazu aufgefordert alles vorzubereiten und aktiv mitzuarbeiten. Das StuKe-Team wird 2 Nächte durchmachen müssen. Ich bin gespant, wie wir das wegstecken, aber irgendwie wird das klappen. Man wird jedenfalls erkennen: “Die mit den Kratern unter den schwarzen Punkten im Gesicht sind die vom StuKe” Hach, und wir haben schon so tolle Ideen. Denn das Ganze wird etwas größer ablaufen als sonst. Mit viel mehr Orga. Wir freuen uns schon.

Naja, ich könnte jetzt noch mehr schreiben. Aber das mache ich dann zu gegebener Zeit. Dann werden die angerissenen Themen auch noch näher ausgeführt. Also noch einen schönen 1. April.

Papas Segen wünsche ich euch!

eure Charlie

Man beachte besonders das zuerst genannte Projekt Nr. 13. Der gute Mann, der informiert wird ist man allerbester Papa! Papa ich liebe dich! Cool, dass du dieses Jahr mitmachst - ich hab’s ja gesagt, dass es toll ist!

Eigentlich muesste ich was fuer die Uni tun, aber…

Wenn man wenig und dann auch noch nur kurz zu seiner Familie kommt, erscheinen einem die Wartezeiten immens lang. Mittlerweile habe ich den Countdown auf 10 Tage hinuntergewartet. Ich kann es nicht mehr abwarten. Heute hat mich meine kleine Schwester angerufen, während ich wieder irgendwelche Sachen für die Uni gemacht habe. Leider hatte ich wieder einmal viel zu wenig Zeit. Und ich muss es zugeben - ich telefoniere auch nicht sooo gerne. Das ist irgendwie komisch mit jemandem zu reden, aber ihn/sie nicht zu sehen. Mir fehlt meine Familie und meine Freunde fehlen mir auch.

Das soll nun nicht heißen, dass ich mich hier nicht wohl fühle. Ganz im Gegenteil. Inzwischen würde ich sogar behaupten, dass ich Sachsen liebe. Dieses Wochenende, das letzte und die Woche dazwischen waren gepraegt von stahlendem Sonnenschein. Ich hab mir gestern sogar einen Sonnenbrand bei 22°C zugezogen. Die kurzen Sachen kommen wieder zum Vorschein. Wir machen Radtouren, draußen Picknick-Mittag, Uni-Zeug draußen, Sport und einfach nur genießen. Wir haben sogar am Freitag Abend ein Lagerfeuer gemacht und zur Gitarrenmusik gesungen. Typische Paedagogen entwickeln sich aus uns. Außerdem spannen wir eine Slackline gespannt (für die, die das nicht kennen - ein Seil, ca. 10cm breit und elastisch, wird zwischen zwei Baeume gespannt und man balanciert dann, wenn man es denn kann - ich jedenfalls nicht, aber es macht Spaß). Die letzten 10 Tage versprechen gut zu werden, auch wenn ich sehnsuechtig auf Tag 10 warte. 

Auch in unserer WG hat sich etwas getan. Vor ca. 2 Wochen ist Pauline ausgezogen. Sie wohnt immer noch im Wohnheim, aber in einem anderen Haus. Larissa hat jetzt also ein Doppelzimmer ganz für sich alleine. Juliane freut sich, dass ihr Freund endliche wieder aus Stuttgart zurueck ist, wo er ein langes Praktikum gemacht hat. Melanie hat auch oft ihren Freund zu Besuch und Sophie macht viel mit Pauline. Uns geht es also gut. Was ich heute früh dann erschreckender Weise feststellen musste, ist, dass wir bei diesen Temperaturen oefter mal den Müllsack wechseln sollten, wenn wir nicht im Mief baden wollen. Es war aber noch im grenzwertig akzeptablen Bereich. Interessant für euch zu wissen, oder? Man lernt immer mehr, wie es ist, einen wirklich selbststaendigen Haushalt zu fuehren. In Bremen hab ich ja auch schon alleine gewohnt, aber es ist noch mal anderes, wenn man nicht jedes Wochenende zu Mutti fahren kann. Wir alle entwickeln und daneben, dass wir typische Paedagogen werden, auch noch zu wahren Kochkünstlern. Delikate Speisen entspringen unseren Toepfen, Pfannen und Backblechen. Gewuerze in sämtlichen Variationen türmen sich auf dem kleinen Regel neben der Dunstabzugshaube - Yammy!

Außerdem bin ich zu einer leidenschaftlichen 1-Eure-Stück-Sammlerin mutiert. Das hat einen plausiblen Grund, den ich euch gerne erläutere. Die Waschmaschinen hier im Bruederhaus brauchen ihre taegliche Ration Euros. Normal bekommen sie von jedem, der sie in Anspruch nimmt, 2€. Manchmal haben sie jedoch so viel Heißhunger, dass aus 2 schnell mal 6 € werden. Dann muss man einen Vorrat haben. Die Euros werden also nach jedem Einkauf in eine extra Portemonnaiefach verfrachtet. Wenn es dann dazu kommt, kann man entweder schweigen und nichts tun, oder sich an den freundlichen Herren mit Brille und Muetze á la Opa Richard wenden, der einem bereitwillig und voller Vertrauen die Ueberdosis Euro-Stuecken dem Schlund der gierigen Waschmaschine entreißt. 

Frau Mantei hat einmal eine sehr fulminante Aeusserung von sich gegeben.

Ich hab irgendwas “fulminantes” (prächtig, großartig, stark) in der Vorlesung von mir gegeben und bin dann wieder in die Welt der Gedanken gedriftet. Ich hörte nur “Frau Mantei” und dachte: “Ach wie witzig, dass es mal ne grosse Denkerin mit meinem Namen gab.” Bis ich merke, dass ich gemeint war …

Prof. Dr. K.

Und sie übernimmt noch mehr Verantwortung

Kaum zu glauben - aber wahr. Ich bin mit einem Amt geschmückt. Wow. Verantwortung. Ich hab die Verantwortung dafür, dass meine Mitstudenten vom 2. - 8. Semester (1. gibts ja nicht mehr) jede zweite Woche Donnerstag Spaß haben können und ausgelassen feiern können. Ich bin nun SuKe-Vorsitzende. Gucken ob alles an Getränken und Essen da ist, ist alles ordentlich und sauber?, Wer steht hinter der Bar?, wieviel Geld steht zur Verfügung?, Was kann (oder muss) verändert werden?, Großprojekt Gemeinschaftstag der Moritzburger Diakone. Dieses Projekt obliegt noch größter Geheimhaltungsstufe und Schweigepflicht. UUhhh..! So siehts aus. Charlie ist Chef und der Rest muss machen was ich sage. Nein, Spaß, wir haben ein tolles Team und können super zusammen arbeiten. 

Hilflos

Hallo Liebe Freunde.

In meinem 4. Semester, also etwa in einem Jahr, muss ich ein sozialpädagogisches Praxissemester machen. Ich hab mir überlegt, dass ich gerne ins Ausland gehen würde, um einfach mal andere kulturelle Strukturen kennen zu lernen. Viele halten mich deswegen verrückt. 
Mir ist wichtig, dass das ganze eine christliche Gesinnung hat. Trotzdem habe ich die Vorgabe von der Hochschule, dass es sozialpädagogisch sein soll und nicht “zu christlich”. Ein religionspädagogisches Praxissemester habe ich später noch. Wir sollen andere Bereiche kennen lernen.
Schon seit einigen Jahren liegen mir Moslems am Herzen. Ich denke auch, dass Gott in diese Richtung was mit mir vor hat. Ich möchte also ins islamische Ausland (Türkei, Libanon, Afghanistan, Iran, Irak, oder oder oder…) Nur leider, ist sowas gar nicht so einfach zu finden. Und da kommt ihr ins Spiel. Weil es sich um das Ausland handelt muss ich mir jetzt schon Stellen aussuchen, Bewerbungen schreiben, mir Konzepte der Einrichtung geben lassen (es muss auch ein Sozialpädagoge vor Ort sein, damit er/sie mich mentorieren kann), die Konzepte hier vorlegen und auf einen Zuspruch hoffen.

Nun kommt ihr ins Spiel. Vielleicht kennt jemand von euch eine solche Einrichtung, die diesen Kriterien entspricht. Ich bin auf Gottes Führung angewiesen und vielleicht ist jemand von euch ein Werkzeug Gottes in dieser Angelegenheit.
Ich würde mich über Tipps und Kontaktdaten freuen. Mein Mail-Kontakt ist: charliemantei@googlemail.com

Seid gesegnet und geführt vom allmächtigen Gott.


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Hello dear friends.

In my 4th semester, in about one year, I have to do an social education internship. I’ve been thinking that I would like to go abroad, to get know how other cultural structures work. Many consider me so mad.

It’s important to me, that there is an christian ethos. Nevertheless, I have the requirement of my university, that my work have to be social and not “too religious”. An religious educational internship I have a few years later. We should get to know other areas of social work.

For several years Muslims are close to my heart. I also think that God has a plan with me in this direction. So I would like to go to an islamic country (Turkey, Lebanon, Afghanistan, Iran, Iraq, or something like this). But unfortunately it isn’t so easy to find something like this. And  now you come in. Because it matters to foreign countries, I have to look right now for a location, preparing tenders, let me give the conception of the institution (there have to be a social worker and he/she have to be my mentor), present the concepts here and hope for a GO. 

Now you come in. Maybe does someone of you know an institution like this, which matches this criteria. I’m dependent on God’s guidance and mane someone of you is an instrument of Gods for his plan for me.

It would be a pleasure to get any tips and contact details. My email contact is: charliemantei@googlemail.com

Please excuse my bad english. I did my best.

Be blessed and guided of the almighty God!